Hauptbühne

MODERATION: BIRD BERLIN 


Stampfende Beats erbeben die Tanzfläche und lassen die fanatischen Füße schreiend kreischen. Schwitzen – Extase – Liebe! In genau dieser Reihenfolge. In genau dieser Intensität. Bird Berlin schlemmt sich durch den reich bestückten GlitzerPopObstkorb und kommt dabei aus dem Grinsen nicht heraus. Saftig, waghalsige Beats begleiten diese tanzende Schlämmerfreude und als das Glockenstimmchen ertönt tropft uns der KaribikKiwiSmoothie elegant über das Kinn. Satt, glücklich und erfrischt über beide Grübchen drehen wir wieder an der Twisterscheibe und erwischen: linker Fuß auf Rot – Beide Ohren auf Steil. Bird Berlin ist eine OneManGlitzerShow. Zu den Beats seines iPods singt und tanzt diese optische Täuschung soft bekleidet und leichtfüßig wie eine Elfe. Lasst euch die Lichtbrechungen an seinem glänzenden Körper nicht entgehen und tanzt den Birdi mit ihm: Brü Brü Brü!!!
Homepage: www.facebook.com/birdberlin
Video: https://www.youtube.com/watch?v=momGHxk3ALg&t=21s

 

Freitag, 10.08.2018 ab 18.00 Uhr

 

MIRRAR

MIRRAR ist eine Electro-Alternative Band aus Nürnberg. Dichte Gitarren, treibende Beats und elektronische Elemente arrangieren die vier Musiker zu detailverliebten Soundkonstrukten auf Basis durchdachter Lyrics. So entstehen authentische Songs, die keine Schablonen kennen. Ob überhöhte Streicherarrangements, klischeebefreite Synthesizerflächen, LoFi-Gitarren oder vertrackte, trockenelektronische Beats: Der Song gibt die Regeln vor, ansonsten ist alles erlaubt. Wie vielseitig das klingt, zeigen die Singles „When I become transparent“, „Addicted“ und „Lunch for Superstars“, die Anfang 2017 veröffentlicht wurden, gefolgt von einer Tour durch Deutschland und Österreich.
Homepage:www.mirrar.de
Video: www.youtube.com/watch?v=_Re1KY13lH0 

MARZ & DIE BIXTIE BOYS


Im Hause Marz wurden zuletzt einige Meilensteine gesetzt: Debütalbum „I Love 2 Hate“ florierte, Toursupport für Moop Mama, Edgar Wasser & Lakmann durch die halbe Nation, mit „Hoes. Flows. Flamingos.“ wurde die Mixtape-Trilogie vervollständigt und mit der #anwesend-Tour absolvierte man eine erfolgreiche 12-Stop Ausfahrt inklusive 7-köpfiger Liveband durch Deutschland und die Schweiz. Höchste Zeit also das musikalische Schaffen weiterhin auf die Bühnen der Hallen und Festivals zu zaubern. Dies gleicht mit der auf Album und Tour erprobten Combo Bixtie Boys an Drums, Keys, Kontrabass, Trompete, Saxophon und DJ eher einer Rap & Jazz Big Band, zahlt sich aber durch die Symbiose der genreübergreifenden Musikalität der Beteiligten und der daraus resultierenden Energie auf der Bühne eindeutig aus. Marz weiß sein Publikum stets mit einem Potpourri aus Frischem und Evergreens zu beglücken und kann die Essenz einer klassischen Hiphop-Show eindrucksvoll auf den Punkt bringen.
Homepage:https://de-de.facebook.com/MarzBnP/
Video:www.youtube.com/watch?v=69YnGQYRg3I

 

WHITE WINE (US/DE)

Joe Haege hat seinen Ruf für aufregende und eingehende Klänge mit 31 Knots, Tu Fawning, Menomena und The Dodos schon alle Ehre gemacht.
Gegründet wurde WHITE WINE (früher auch bekannt als Vin Blanc) als ein Soloprojekt, das später zu einem Duo angeschwollen ist, als Haege den damaligen Tontechniker von Menomena und Tu Fawning, Fritz Brückner, fragte ihn bei einer anstehenden Europatour zu begleiten. Ermutigt durch eine freiwerdende Wohnung in Leipzig, direkt neben Brückners Appartement, verließ Haege Los Angeles und wagte einen Neustart in Deutschland.
Dieses neue Lineup, 2015 ergänzt um Christian Kühr (Zentralheizung Des Todes), liefert die intensivste und zeitweise furchteinflößendste Musik seiner Karriere.
Das Resultat aus 18 Monaten Tour, Studio und einer neu entstandenen Gruppendynamik, ist das Album Killer Brilliance. Es gab das Verlangen etwas Düsteres und Unheimliches zu schaffen. In den schaurigen, bedrückenden Liedern auf Killer Brilliancewird das widergespiegelt. Eine makabre Tiefe, aggressives, kräftiges und freimütiges Schlagzeugspiel und ein Gesang, der auf den Songs liegt wie eine zornige Predigt zur unfreiwillig aber garantiert kommenden Apokalypse. Unterstrichen wird das Ganze durch gegensätzlich, feminine „Spoken Word“ Sequenzen, welche sich auf dystopische Visionen des Film Noir stützten, und dem Album eine mulmig, filmische Stimmung beifügen. Musikalisch ernähren sich WHITE WINE von einer Palette außergewöhnlicher KünstlerInnen wie PJ Harvey, Liars, Beak, Suicide, Minute Men, David Bowie, Diamonda Galas und Chuck D. In einer Welt voller Kunst- und Medienüberladung ist es nicht leicht ein Stück Land zu finden, dass nicht schon gut durchgelatscht ist. Aus irgendeinem komischen Grund haben White Wine dieses Verlangen sich an den blanken Wahnsinn der Existenz zu klammern, all das Lachen, das Weinen, das Jubeln und das Trauern, all das passiert doch zur selben Zeit.
Zeitgemäß und entschlossen, gewaltig und natürlich, das ist Killer Briliance.
Homepage:www.whitewinemusic.com
Video:www.youtube.com/watch?v=BuMFwdN-K8E

 

MOJOY

Mojoy vereinen die Welten von akustischer und elektronischer Musik und hauchen so Leben in die oft so dröge Clubmusik. Lyrische Cello-Melodien legen sich über Beats direkt aus der Berliner Club-Szene. Dazu lassen treibende Live-Percussions dem Publikum einfach keine Wahl, als zu tanzen. Mojoy kombinieren so das Beste beider Welten und bieten ihrem Publikum die Tanzbarkeit eines DJ-Sets gepaart mit der Authentizität und Dynamik eines Live-Konzerts. Mojoy sind ein neuartiges Electro-Live-Ensemble, das sein Debut 2017 im Berlin gab. Gegründet wurde es eben dort von Sebastian (aka Knicklicht) und Illay, die dem Projekt mit elektronischen Kompositionen und bitter-süßen Cello-Melodien seine Grundgestalt gaben. Nicht lange nach dem Debut stieß Koen dazu und komplettierte das Trio mit seinen virtuosen Schlagzeugkünsten. Eigen, tanzbar und gerade live ein außerordentliches Erlebnis.
Homepage:http://mojoy-music.com
Video:www.youtube.com/watch?v=f01-I_TErlQ

 

Samstag, 11.08.2018 ab 15.00 Uhr

 

THE MIMICS

Nimm einen prickelnden Schluck von der Pink Lemonade und du rast mit The Mimics über den Westcoast-Highway. Lass dich von ihrem Malibu Surf auf einen funky Flirt nach Venice Beach tragen. Und bei Nacht zieht dir ihre Live-Show die Rollerblades von den Füßen. Bestelle jetzt und erlebe die Sensation vielleicht schon heute Abend in deiner American Dancehall!
Homepage: facebook.com/themimics
Video: www.youtube.com/watch?v=9EvuPCnIY_c

 

BROTHER GRIMM

Dennis Grimm ist Brother Grimm. In seinen Songs legt der kantige Berliner Solokünstlerlive eingespielte Gitarrenloops übereinander und erzeugt noisige Flächen mit Echo-Effekten, E-Bow oder indem er bestimmte Teile der Gitarre perkussiv bearbeitet. Darüber singt er Gesangsmelodien im Stil eines Nick Cave oder Mark Lanegan. Sehr lo-fi, bluesig, aber mit punkiger Attitüde. Brother Grimm hat sein zweites Album „Home Today, Gone Tomorrow“ (via Noisolution) veröffentlicht, war mit The White Buffalo und Algiers auf Tour und wird im Sommer beim Maifeld Derby und auf dem Nürnberger Brückenfestival auftreten.
Homepage:www.brothergrimm.de
Video:www.youtube.com/watch?v=3zoGAvfY_h4

 

MARTHA GUNN (GB)

Martha Gunn ist eine fünfköpfige Folk-Rock-Band aus Brighton, deren Namensgeber eine legendäre Figur der englischen Küstenstadt aus dem 18./19. Jahrhundert ist. Die Musik der Band ist irgendwo zwischen Fairport Convention und Fleedwood Mac verortet und zieht dabei wundervolle musikalische Kreise. Die Engländer sind musikalisch einnehmend, klar und im schönsten Sinne berührend. Nach zwei erfolgreichen Singleveröffentlichungen war der Weg schnell geebnet, um zusammen mit Mumford & Sons und James Bay auf den Bühnen Europas zu stehen. Aber Martha Gunn sind nicht in Eile. Die Musik und die Bandmitglieder strahlen diese besondere innere Ruhe aus, die sich wie ein warmer Mantel um die Zuhörer legt, wenn die Klänge ihrer Musik um die Ohren wehen. Nun endlich auch auf der Bühne des Brückenfestivals – wir freuen uns.
Homepage: www.marthagunn.com
Video: www.youtube.com/watch?v=J23Dvv-qCq4

 

ERREGUNG ÖFFENTLICHER ERREGUNG

„Wo soll ich hin?“ heißt dieser Song, den jeder kennen sollte, der sich wirklich für deutschsprachige Musik interessiert. Für denjenigen, der beim Namen Palais Schaumburg eine neue Stadt errichten möchte und beim Wort Messer nicht direkt an Gabel denkt. Er stammt von der Band Erregung Öffentlicher Erregung. Die Bandmitglieder sind selten gemeinsam an einem Ort. Songskizzen pendeln zwischen Hamburg und Berlin, werden immer wieder bearbeitet und erweitert, bis sie irgendwann doch fertig sind: Freigeistig, trippig, und dabei doch eingängig, traumwandlerisch, direkt. Warum bisher noch niemand von dieser Band gehört hat? Weil es ihnen nicht so wichtig war. Sie haben lieber krachende Konzerte in kleinen Kellern gespielt, haben lieber eine ganze Reihe an Songs aufgenommen, – einer besser als der andere – als das alles an die große Glocke zu hängen. Krautige Beats, scharfe Gitarren, im weitesten Sinne ist das sicherlich Postpunk. Aber Postpunk, der das Herz nicht vergisst, der einen abholt und mit nimmt. Der Beginn der 80er Jahre war eine der spannendsten Phasen in der Geschichte der deutschen Popmusik. Erregung Öffentlicher Erregung greifen diese Zeit auf und transportieren die gewonnenen Eindrücke ins Hier und Jetzt. Geniale Dilettanten, ohne Dilettanten zu sein. Auch der Bandname klingt nach einer anderen Zeit, einer Zeit, in der es in Ordnung war, wütende Musik zu machen, eine Meinung zu haben und damit auch hausieren zu gehen.
Homepage: facebook.com/dieerregung/
Video: https://www.youtube.com/watch?v=UX_nNHXhbvo

 

SAY YES DOG

Nun ist es nicht so, dass wir nicht alle schon viele – zu viele! – dieser „Next Big Things“ erlebt haben, die oft ganz schnell wieder in der Versenkung verschwanden. Aber hier, bei Say Yes Dog, da gibt es Substanz: ihre Debüt-EP „A Friend“ von 2013 verkaufte sich einige tausend Mal und der gleichnamige Titeltrack entwickelte sich mit fast 1 Million Aufrufen zu einem veritbalen Hit. Seitdem spielten Say Yes Dog mehr als 100 Shows, von Clubs in Paris und London bis hin zu den renommiertesten Showcase-Festivals Europas wie Reeperbahnfestival, Eurosonic und The Great Escape. Sie tourten als Support für Junip und Capital Cities und wurden zwei mal in Folge auf das Primavera Sound Festival in Barcelona eingeladen, einem der größten Indie-Festival in Europa. Richtig als Band fanden sich Say Yes Dog tatsächlich erst durch das Fusion-Festival. Als große Fans elektronischer Musik wollten die Drei diesem Spektakel unbedingt einmal beiwohnen, die Karten waren allerdings längst ausverkauft. Doch man wusste sich zu helfen: Say Yes Dog ließen sich während einer Performance von einer Freundin filmen, schickten den Clip an die Fusion-Macher und bekamen prompt einen Slot auf dem Festival. Und nun setzen Aaron, Pascal und Paul an, die nächsten Schritte zu gehen – einer davon ist die Veröffentlichung ihres Debüt-Albums „Plastic Love“, das sie mit Ash Workman aufnahmen, der auch schon für Bands wie Metronomy hinter den Reglern saß. Das hört man dem Sound von Say Yes Dog an: Es erwartet uns euphorisierender Elektropop mit cleveren Hooks, funky Bassläufen und zuweilen auch melancholischen Momenten. Direkt ins Herz und in die Beine – Oh Yes!
Homepage: www.sayyesdog.net
Video: www.youtube.com/watch?v=FtITR_42Zes

 

BLIND BUTCHER (CH)

Blind Butcher ist ein abstrakt-musikalisches Duo aus Luzern (Schweiz) in Glitter-Leggins und einer irritierenden Post Punk-Rock-Attitüde. Sie bedienen sich seit ihrer Gründung 2010 unerschöpflich an Rock’n’Roll, New- und No Wave, Suicide-Disco, Punk, Blues, Kraut Rock, NDW oder Country Musik und kreieren so ihren ganz eigenen DISCO TRASH SOUND, der einzigartiger nicht sein könnte. 2014 ist ihr Erstling erschienen (produziert von Steve Albini im Electrical Audio Studio in Chicago) und seither spielten sie unzählige Konzerte in der Schweiz und in Europa. Daneben spielen die beiden Bandmitglieder in den diversesten Nebenprojekten oder produzieren Film- und Theater- Musik. Für Voodoo Rhythm Records haben sie das Album „ALAWALAWA“ eingespielt und haben dabei ihren Verstand komplett verloren. Sie kreieren ein debiles unangepasstes neues Musikuniversum, gesungen in Englisch, Deutsch oder Kauderwelsch abwechselnd mit limitierter Wortwahl. BLIND BUTCHER spiegeln eine Generation wider, die sich frei gestalten will, ohne Grenzen. Sie singen teilweise in Fantasiesprache und erschaffen damit ihren ganze eigenen Interpretationsspielraum. Musikalisch sind DEVO präsent oder auch CAN, die deutsche Kraut Rock Legende. Live ist BLIND BUTCHER ein besonderes Erlebnis und werfen den Zuschauer von einem Treibenden Beat in ein unerwartetes Wechselbaht der Gefühle, das zum Schmunzeln verleitet.
Homepage: http://blindbutcher.ch
Video: www.youtube.com/watch?v=4ldKhJEP3L4

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